Abschied

Abschied heißt was Neues kommt, denn anderswo gibts ein Hallo

(aus: „Der Kleine Tag“)

Jetzt ist es wirklich soweit. Der August dieses Jahres ist da. Für viele heißt August: Sommerferien – endlich! Für mich heißt es seit gestern: 10 Tage Vorbereitungsseminar mit über 100 anderen Freiwilligen von ICJA für ein Jahr voller Erfahrungen, Abenteuer und Herausforderungen.

Mein Freiwilligendienst hat also jetzt begonnen und ab dem 13. August ( Nur noch 11 (ELF!) Tage…jetzt kommt dann zwischendurch neben der Vorfreude doch schon das Präheimweh angeschlichen…) dann auch richtig in Mexiko. Für meine Schwester hieß es gestern: 234 Tage ohne Lou – da flossen dann doch die ersten Tränen an der U-Bahnstation mitten in Berlin. Und auch ich konnte nicht verhindern, dass mir ein paar Tränen über die Wange kullerten, irgendwie liebt man sie ja doch abgöttisch, die kleinen Geschwistermonster (obwohl sie inzwischen eigentlich schon lange gar kein Monster mehr ist, sondern einfach die kleinere (leider nur alterstechnisch) Ausgabe von einem selbst, die einem ähnlicher ist, als man denkt (Ich hab dich sehr lieb R.!). Für meine Familie heißt es, dass sie mich jetzt noch genau 3 Tage in die Arme schließen können, bevor sie die nächsten 8 Monate erst einmal mit Skype vorlieb nehmen müssen. Und für meine Freunde heißt es, dass meine (grandiose) Abschiedsparty bereits hinter uns liegt und sie jetzt erstmal ein ganzes Jahr lang keine lustigen Abende mehr mit mir beschert bekommen (An dieser Stelle noch einmal ein ganz GROßES Danke an Euch, für die so lieben Briefe und Geschenke. Vermisse Euch jetzt schon, weil ihr einfach einzigartig seid!).

Aber mit jedem Abschied gibt es auch wieder etwas Neues. Und in meinem Fall ist mein erstes „Hallo“ wohl mein Visum, das ich am 01.08. in Berlin abgeholt habe. Trotzdem ist es natürlich nicht ganz so einfach und man kann nicht einfach „Tschüss“ und im nächsten Moment schon „Hallo“ sagen. Für mich bedeutet das…

Absprung – Freier Fall – hoffentlich weiche Landung in Chiapas

Hier auf dem Seminar habe ich jetzt auch schon die anderen 13 Freiwilligen kennengelernt, die mit mir nach Mexiko fliegen. Und eines ist bestimmt sicher: Gemeinsam lässt es sich leichter „Tschüss“ sagen. Und am liebsten ist mir ja sowieso ein „Bis Bald!“

 

 

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3 Kommentare zu “Abschied”

  1. Liebe Louisa, Egal wo Du bist, unsere Gedanken sind bei dir und Chiapas kann sich gratulieren, Dich willkommen zu heissen :-)

    Alles Liebe
    Mirabelle Viviana & Familie

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