Many the Miles

Many the Miles – Sara Bareilles

Die Reise geht weiter: Von Puebla zum Arrival Camp in Atlixco, von Atlixco zurück nach Puebla und 10 Stunden mit dem Nachtbus, vorbei in den vom Raureif bedeckten Regenwäldern nach Tuxtla Gutiérrez, der Hauptstadt des Bundestaates Chiapas – mein neues Zuhause für ein Jahr.

Arrival Camp

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Umgebung des Camps: iphone21.08.14 261

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Beim dreitägigen Arrivalcamp in Atlixco in einer Hotelanlage, bei dem alle Freiwilligen (aus Finnland, Kenia, England, Frankreich, Schweiz, Schweden und Deutschland) teilnehmen, lernten wir dann auch unser mexikanisches Partnertkomitee SIIJUVE persönlich kennen – sehr lustiger Haufen: Salsa- und Fiestafreudig, sehr sympatisch.10614312_10152354205988262_6680743912123724850_n

Neben typischen Essensgewohnheiten (zum Abendbrot Kaffee und süßes Gebäck, das ich abgöttisch geliebt habe) und Salsa haben wir viele Informationen über Verhalten, Kultur, NoGos und natürlich Mexiko kennengelernt. Auch was wir von diesem Jahr erwarten und uns wünschen – und wovor wir Angst haben:

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Buenos días Tuxtla!

Seit Montag, den 18.08 bin ich nun in meiner Gastfamilie, habe viele exotische Früchte kennengelernt, ein mexikanisches Handy, zwei Chihuahuas Pina und Soda und bin zum ersten Mal in meinem Leben nicht mehr nur die große, sondern auch die kleine Schwester von Ana.

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Ich wurde hier sehr herzlich aufgenommen, sodass die vielen Tränen des ersten richtig großen Heimwehschmerzes schnell getrocknet waren und man mich ganz selbstverständlich in den Arm genommen hat. Ich habe hier mein eigenes kleines Zimmer und gleich von Beginn an ein (fast) neues Lieblingshobby, zu dem mich Ana direkt am Montag mitgenommen hat: Pilates! Also –

Keep Calm And Do Pilates!

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Dieses Pilatesstudio (ganz anders: Hier machen sie Pilates nicht auf Yogamatten, sondern auf diesen Gerätschaften) ist jetzt zweimal die Woche Anas und mein Workoutplace , denn ich will ja nicht – wie die meisten Freiwilligen – mit 12 Kilo mehr auf den Rippen zurückkommen;-).

Dank meiner Gastschwester bin ich hier auch schon recht gut integriert. Erst einmal habe ich von Beginn an ein Hobby – wäre auch sehr komisch gewesen, zu Hause zu sitzen und NICHTS zu tun zu haben – ihr kennt mich ja, fast mehr Hobbies als Wochentage;-). Daneben war ich aber auch schon auf einem mexikanischen Geburtstag und habe ein paar Freundinnen von Ana Silvia kennengelernt: Die eine tanzt Salsa, zwei andere spielen Basketball und wir wollen uns mal ein Spiel anschauen, noch eine andere ist Zumbalehrerin, von deren Lehrfähigkeiten wir natürlich auch bald einmal Gebrauch machen möchten. Dann kenne ich mich jetzt auch schon bestens in der Mall aus, von der ich sogar schon eine Kundenkarte besitze;-). Ich fühle mich hier also eigentlich schon recht wohl – hier wird im Auto ganz freudig zu Adele mitgeschmettert, besuche fleißig meine Spanischstunden an der Universität. Der Spanischunterricht wird dann munter beim Mittagessen mit meiner Gastfamilie fortgeführt: Mit der Gegenleistung von Deutschunterricht, ein sehr lustiges Unterfangen. Daneben versuche mich an das tropische Klima und die Mücken zu gewöhnen und werde jeden Tag ein bisschen mutiger, was scharfes Essen angeht (Mama – besorg dir schonmal Chili für dein Gewürzregal!:-) ).

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Parque de la Marimba:

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