Über das Projekt „Casa Hogar María Nazareth“

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Das Casa Hogar María de Nazareth A.C. ist ein katholisches Mädcheninternat, das sich um marginalisierte und misshandelte  Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren  kümmert und diese anhand eines alternativen und kreativen Erziehungssystems von Kriminalität, Prostitution und Ignoranz fernhält.

Einige Mädchen besuchen an festgesetzten Wochenenden und in den Schulferien ihre Familien, sodass durchaus ein familiäres Verhältnis besteht, einige kennen ihre Eltern jedoch gar nicht wirklich und haben sogenannte Paten. Der DIF, das mexikanische Jugendamt, entscheidet dann ob und wann die Mädchen in ihre Familien zurückkehren können.

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Insgesamt wohnen momentan 17 Mädchen von 12 bis 16 Jahren im Casa. Sechs von ihnen werden morgens im Haus unterrichtet, der rest besucht bis um 15 Uhr das Colegio. Zudem findet jeden Mittwoch und Freitag eine halbe Stunde misa (Gottesdienst) statt.

Die Ziele des Projekts sind es, menschliche Werte weiterzugeben und die Mädchen in die Gesellschaft zu integrieren. Ihnen wird Essen, medizinische Versorgung, schulische Bildung und Kleidung sowie eine religiöse Erziehung geboten.

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Meine Aufgabe als Freiwillige ist es, die Mitarbeiterinnen in der alltäglichen Betreuung er Mädchen zu unterstützen: Das heißt, dass ich in meiner Arbeitszeit von 10 bis 18 Uhr beim Aufräumen helfe und aufpasse, dass die Mädchen ihre Aufgaben gründlich und sorgfältig machen. Täglich nach dem Mittagessen wird das gesamte Casa geputzt und die eigene Wäsche mit der Hand gewaschen. Den 6 Mädchen, die auch morgens im Projekt sind, gebe ich täglich eine Stunde Tanzunterricht…

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…oder mache mit ihnen Armbänder, Ketten und Ohrringe.

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Außerdem erledige ich Aufgaben, die gerade anfallen, die von Dekorieren des Essensaals bis hin zum Suchen der passenden Schlüssel zum passendem Schloss reichen. Jeden Mittwoch findet zudem morgens der Bazar statt. Hier werden Kleidung, Schuhe, Spielzeug, Taschen, und und und verkauft, die das Casa als Spende erhalten hat. Im Bazar räumen die Mädchen an den anderen Tagen auf und sortieren die Dinge nach Verkauf und Eigengebrauch. Mein Arbeitstag endet dann meistens mit dem Helfen bei den Hausaufgaben.

Seit Februar arbeitet eine zweite deutsche Freiwillige mit im Casa und wir konnten, dadurch, dass es seit Neujahr im Alltag der Mädchen etwas ruhiger geworden ist, endlich den Englischunterricht realisieren. Mit Materialien der Grundschule, bei denen es den Mädchen vor allem die englischen Lieder angetan haben, unterrichten wir jeden Tag 60 Minuten.

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Weitere Beiträge zum Casa:

„My Mexican Way of Life – Klappe die Zweite“ (Oktober’14), „6 Monate, 184 Tage, 4.416 Stunden, 264.960 Minuten, 15.897.600 Sekunden“ (Februar’15)

Dezember 2014:

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Januar 2015:

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Das ist mein wunderbarer Blog über mein Auslandsjahr in Mexiko 2014/2015.

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